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Garten-Fachberatung



Garteninfos Februar 2026



Fachberatung - Gartentipps für den Monat: Februar


Im Februar regt sich im Garten langsam wieder Leben. Bis Mitte Februar befinden wir uns noch im Winter, aber bereits danach wechseln wir in den Vorfrühling! Winterlinge und Schneeglöckchen sind die ersten Vorreiter, die ihre Blüten zeigen. Als Frühlingsvorboten wecken sie in uns die Vorfreude auf den Frühling.

Vögel im Winter „richtig“ füttern

Zugvögel aus dem hohen Norden sind derzeit auf Nahrungssuche in Mitteleuropa. Berg-Finken, Kreuzschnäbel, Birken- und Erlen-Zeisige, Schwanzmeisen, Seidenschwänze, Raubwürger und Kornweihen finden bei uns den verheißungsvollen Süden, für den sie eine lange Reise auf sich nehmen.
Je nach Art, Größe und Schnabelform brauchen sie sehr unterschiedliche Nahrungsquellen. Mit dem Wissen, welches Futter Ihre gefiederten Besucher benötigen, können Sie die Winterfütterung gezielt anpassen.

Fett-Futter

Meisenknödel liefern Kohlmeisen und Blaumeisen reichlich Energie. Spechte picken gern an Schweineschwarte. Kleineren Vögeln kann man dünn zwischen Baumrinde gestrichenes Fett anbieten.
Am Besten Knödel ohne Netz kaufen, es gibt spezielle Knödelhalter. Dies spart Müll und reduziert das Verletzungsrisiko der Futtergäste.

Nüsse und Kerne

Einige Vögel sind Spezialisten für die besonders harten Fälle. Eichelhäher knacken robuste Haselnüsse, der verwandte Tannenhäher sogar die dicken Samen der Zirbelkiefer.
Will man dem Kernbeißer etwas Gutes tun, bietet man Kirschkerne an. Nur er kann die harten Kerne mit seinem kräftigen Schnabel aufbrechen.

Grobes Mischfutter

Mischungen mit Hirse, Raps, Rübensamen, Hafer, Hanf und Sonnenblumenkerne sind bei vielen Vögeln beliebt. Man kann die fertigen Mischungen mit Wildsamen von Leinsamen, Distel oder Mohn ergänzen. Grünfinken etwa nehmen bevorzugt Hanfkörner auf.

Feines Futter

Zu den „Zärtlingen“ gehören Schwanzmeise und Zilpzalp. Die kleinen, feinen Schnäbel können nur weiche Nahrung aufpicken. Grob gequetschter Hafer ist für die Schwanzmeise fast schon zu fest. Daher sollten besser Schmelzflocken auf dem Futtertisch liegen.

Weitere Tipps

Es ist nicht nötig, aus hygienischen Gründen auf das Futterhaus zu verzichten. Studien haben ergeben, dass die Infektionsgefahr durch den Kot der Vögel äußerst gering ist.
Ein Grund dafür ist die hohe Köpertemperatur der Kleinvögel, die als natürlicher Infektionsschutz wirkt: Die winzigen Körper sind im Durchschnitt etwa 43° warm.

Das Winterfutter-Angebot kann mit Trockenobst, Apfelstücken und Wildfrüchten von Hagebutte oder Vogelbeere ergänzt werden.
(Quelle: Text von der Deutschen Wildtierstiftung)

Veranstaltungstipp:

28. Februar große Häckselaktion
für Vereinsmitglieder

09:00 bis 17:00 Uhr
Parkplatz Hauptweg / Ecke Drosselweg

ausführliche Infos stehen auf den Aushängen

Checkliste für den Februar

Tätigkeiten im Garten:

Bäume und Sträucher im Februar schneiden


Es ist immer noch Zeit für den Gehölzschnitt. Da sich die Sträucher und Bäume in der Ruhephase befinden und kahl sind, lässt sich gut beurteilen, ob sie einen Rückschnitt benötigen. Auch Obstbäume können noch beschnitten werden. Damit Wunden schnell wieder zuwachsen und um Faulstellen zu vermeiden, ist die richtige Schnittführung sehr wichtig. Geschnitten wird - eine Ausnahme bildet Rhododendron - kurz über einer Knospe oder bei größeren Schnitten über einer Abzweigung. So kann sich das Wundgewebe gut entwickeln.
Bäume, Hecken und Sträucher dürfen zum Schutz von Vögeln nur bis Ende Februar stark beschnitten werden. Auch der starke Rückschnitt bis kurz über den Boden, das "Auf-den-Stock-Setzen", ist danach nicht mehr gestattet.
Ende des Baum- und Heckenschnittes ist der 28.02.2026
Ab Herbst mit Beginn der Baumschnittzeit werden wir als Fachberatung Baumschnittseminare im Verein anbieten. Nähere Informationen folgen.
Vorbereitungen zu Hause
Vorziehen


Eine der wichtigsten Vorbereitungen ist es, die Aussaaterde im Backofen zu sterilisieren. Hierzu die Erde im Backofen bei 200 Grad für mindestens 30 Minuten „backen“. So werden Insektenlarven und Pilzsporen abgetötet und wir minimieren die lästigen Fliegen zu Hause.

Folgende Pflanzen können bereits im Februar vorgezogen werden:

Chilis ab Anfang Februar – Anzucht 12 Wochen vor dem Auspflanzen Paprika und Physalis ab Mitte Februar – 10 Wochen vor dem Auspflanzen Kohlrabi ab Mitte bis Ende Februar.

Je schöner und reicher ein Garten im Sommer ist,
desto schöner ist er auch im Schnee.
Karl Förster


Fragen und Anregungen sind gerne gesehen! Gerne per Mail oder über den Briefkasten am Vereinshaus.
Wir wünschen allen einen schönen Start in die neue Saison!
Claudia und Kerstin Ritscher + Katrin Ringeis
Fachberaterinnen KlgV 142 – Horner Marsch e.V.
gartenfachberater@klgv-142.de – www.klgv-142.de

Erstes zartes Grün im Februar

Das erste Grün wagt sich zart aus der Erde und ist ein Vorbote für das kommende. Namensgebend für das Wildkraut im Februar ist die Vorliebe der Vögel für diese Pflanze. Ein wissendes Auge findet die Vogelmiere das ganze Jahr über. Eine kleine Heilpflanze, die sich krautig wuchernd bodennah ausbreitet. Es wird gern in einer Frühjahrskur verwendet, da es blutbildend, harntreibend und stoffwechselfördernd ist.

Wie erkenne ich die Vogelmiere?

Das Kraut erreicht eine Höhe von durchschnittlich 40 cm. Der Stängel ist dünn, weich und rund und hat eine Reihe mit Härchen, die sogenannte Haarlinie, worüber die Pflanze zusätzlich Wasser aufnehmen kann. Die ca. 3 cm großen Blätter sind oval bis herzförmig und spitz. Die weißen Blüten sind nur wenige Millimeter groß und bestehen aus 5 Blütenblätterpaaren. Wenn du bei der Bestimmung ganz sicher gehen möchtest: Stängel vorsichtig abreißen – es zieht sich ein „Pflanzenfaden“ (wie ein Gummi) heraus.

Was kann ich verwenden und wie?

Alles, was über der Erde wächst, kannst du verwenden - Blätter, Blüten, Samen. Es ist ein wohlschmeckendes Heilkraut, das leicht an Erbsenschoten erinnert. Die Vogelmiere enthält besonders die Vitamine C, A und B-Komplex, verschiedene Mineralstoffe, wie Eisen, Kalium, Magnesium und Kieselsäure. Darüber hinaus sind Saponine, Flavonoide, Schleimstoffe, Cumarine enthalten. Du kannst dir einen frischen Salat als den Blättern bereiten, eine Kräuterbutter oder Pesto bereiten.

Wie kann dir die Vogelmiere helfen?

Als Tee können die frischen Blätter hilfreich bei innerer Unruhe sein und helfen dir deine Herzenergie zu öffnen. Die schleimlösende Wirkung der Heilpflanze ist hilfreich bei Husten. Ähnlich wie Spitzwegerichblätter hilft dir die Vogelmiere auch bei Insektenstichen. Umschläge mit einem Sud aus den Blättern helfen gereizter Haut durch entzündungshemmende und hautberuhigende Wirkung.
Bei Fragen kommt einfach auf mich zu und lassen wir uns von der Natur verzaubern.
Es grüßt herzlich
Katrin





Die Garteninfos sind hier auch als Datei im .PDF-Format erhältlich:

>> Garteninfos als .pdf <<





Newsletter Online, KlgV. Horner Marsch e.V. Kenn-Nr.: 142, 22111 Hamburg

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